
Nachwuchswissenschaftler vom Kölner Zentrum für Augenheilkunde ausgezeichnet: Promotionspreis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft geht an Xin Shi
Große Ehre für Xin Shi, Doktorand am Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln: Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zeichnet ihn mit dem renommierten Promotionspreis für klinische Arbeiten für sein herausragendes wissenschaftliches Engagement auf dem Gebiet der Augenheilkunde aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen des diesjährigen DOG-Kongresses vom 25.-28. September 2025 in Berlin statt. Prof. Dr. Oliver Zeitz von der Charité – Universitätsmedizin Berlin hielt die Laudatio.
Die prämierte Dissertation mit dem Titel „NOX and its inflammatory pathways in glaucoma and glaucoma pathogenesis“ beschäftigt sich damit, wie das NOX-Augen-Enzym durch oxidativen Stress Entzündungen auslöst und damit Nervenzellen in der Netzhaut schädigt. Diese Nervenzellen, die sogenannten retinalen Ganglienzellen, sind genau die Zellen, die beim Glaukom absterben. Die Arbeit zeigt, dass das Blockieren dieses Enzyms Entzündungen verringern und die Nervenzellen schützen kann, was neue Ansätze für die Behandlung von Glaukom eröffnet. Die Arbeit wurde unter der Betreuung von Prof. Dr. med. Verena Prokosch, Leiterin des Lehrstuhls für Glaukomerkrankungen an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, durchgeführt, die auch im Sonderforschungsbereich 1607 ein Projekt zum lymphatischen Regulator SVEP1 in der Funktion des Schlemm-Kanals als therapeutisches Ziel bei Glaukom leitet.
„Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel und ist eine große Motivation, meine Forschung in der Ophthalmologie weiter voranzutreiben“, so Xin Shi anlässlich der Preisverleihung. „Ich bin dankbar für die hervorragende Unterstützung meines Teams und meiner Betreuerinnen.“
Mit dem Promotionspreis würdigt die DOG jedes Jahr herausragende Dissertationen, die einen bedeutenden Beitrag zur Forschung in der Augenheilkunde leisten. Die Auswahl erfolgt durch eine unabhängige Jury aus führenden Wissenschaftler*innen des Fachgebiets.
