
Dreitägiger Besuch von internationaler Delegation der Tongji-Universität
Das Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln hat Mitte November eine internationale Delegation der Augenklinik der Tongji-Universität aus Shanghai/China zu einem dreitägigen offiziellen Besuch empfangen. Ziel war die Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und der Austausch von Erkenntnissen über aktuelle Entwicklungen in der Augenheilkunde und Patientenversorgung.
Die Delegation, bestehend aus Prof. Dr. Yanlong Bi, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde des Tongji-Krankenhauses der Tongji-Universität, sowie zehn Augenärzten aus den Bereichen Grundlagenforschung und medizinische Praxis, wurde von Univ.-Prof. Dr. Claus Cursiefen, Direktor der Augenheilkunde, Univ.-Prof. Dr. Esther von Stebut, Vizedekanin für Wissenschaft und Transfer der Medizinischen Fakultät, und Prof. Dr. Felix Bock, Leiter der Translational Experimental Ophthalmology Cologne, empfangen.
Der Besuch stand im Zusammenhang mit der Verlängerung des Memorandum of Understanding zwischen den Augenheilkundeabteilungen der beiden Universitäten im Jahr 2024. Während des aktuellen Besuchs wurde vereinbart, in Zukunft noch enger in den Bereichen Forschung und Ausbildung junger Wissenschaftler zusammenzuarbeiten. Auf dem Programm standen interaktive Diskussionen über zukünftige gemeinsame Projekte, ein Rückblick auf die zahlreichen gemeinsamen Veröffentlichungserfolge der letzten 15 Jahre und eine Besichtigung der klinischen Einrichtungen und Forschungslabore. Die Delegation bekundete großes Interesse an einer Vertiefung der Zusammenarbeit sowohl im akademischen Austausch als auch im klinischen Fortschritt.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand das Internationale Akademische Forum für Postgraduierte, ein gemeinsames Forum für Grundlagenforschung in der Augenheilkunde, geleitet von Prof. Dr. Felix Bock und Prof. Dr. Yanlong Bi, bei dem neun junge Augenwissenschaftler aus Köln und neun junge Augenwissenschaftler aus Shanghai ihre neuesten Forschungsergebnisse vorstellten. Weitere Höhepunkte waren gemeinsame Laborworkshops zu Zellkultur, Durchflusszytometrie und Histologie sowie ein gemeinsamer chinesisch-deutscher Kulturaustausch mit Übungen in Kalligraphie und Erstellen traditioneller chinesischer Lampen. Im Rahmenprogramm durfte die chinesische Delegation eine interaktive Führung über das Dach des Kölner Doms erleben.
„Es ist uns eine Ehre, unsere geschätzten Kollegen zu Gast zu haben“, sagte Prof. Cursiefen. „Internationale Zusammenarbeit ist für die Förderung von Innovationen in der Augenheilkunde unerlässlich. Besuche wie dieser ermöglichen es uns, Wissen auszutauschen, neue Forschungsmöglichkeiten zu erkunden und letztendlich die Behandlungsergebnisse für Patienten weltweit zu verbessern.“
Der Besuch wurde am 21. November durch ein gemeinsames digitales Symposium von Augenforschern aus der klinischen Praxis abgerundet. Dieser Besuch ist ein wichtiger Schritt für die Fortsetzung und den Ausbau globaler Partnerschaften und unterstreicht das Engagement der Abteilung für Augenheilkunde für Spitzenleistungen in Forschung, Ausbildung und Patientenversorgung.
